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PR-04

Auf den Spuren der christlichen Wurzeln in Kleinasien



SCHWERPUNKTE


  • Istanbul; die ehemalige Hauptstadt der Ost-Römer, Byzantiner und Osmanen
  • Geschichtsträchtige Zentral-und Westtürkei
  • UNESCO-Weltkultur- und Naturerben Kappadokien und Pamukkale
  • Kirchen, Moscheen, Museen und faszinierende Landschaften


REISEROUTE




Die Geschichte der frühen Christenheit ist eng mit Kleinasien verbunden. Das Paulusjahr, das Papst Benedikt der XVI. in Erinnerung an die Geburt des Völkerapostels vor rund 2000 Jahren in Tarsus für 2008/2009 ausgerufen hat, führt uns dies in besonderer Weise vor Augen. Mit den Missionsreisen des Apostels Paulus bildeten sich erste christliche Gemeinden; an sie sind die ältesten Zeugnisse des Neuen Testaments gerichtet. Auch die Empfänger der sieben Sendschreiben in der Offenbarung des Johannes, waren Gemeinden im Westen Kleinasiens.


PROGRAMM ABLAUF



1. Tag - Anreise

Begrüßung durch Ihren Nicaea-Tours Reiseführer am Flughafen. Während des Transfers gewinnen Sie einen ersten Eindruck von der Weltstadt am Bosporus. Fahrt zum Zentrum der Stadt und Zimmerbezug für zwei Nächte.

2. Tag - Istanbul gestern und heute

Besichtigungen in der Altstadt: Besuch des im Jahre 333 von Konstantin d. Gr. vollendeten Hippodroms, des einzigen Ortes, an dem Volk und Herrscher zusammentrafen. Unter den Denkmälern, die das Hippodrom heute ausschmücken, ist, neben dem Obelisken Thutmosis' III., der Schlangensäule und dem gemauerten Obelisken, auch der von Kaiser Wilhelm II. gestiftete Deutsche Brunnen (Alman Cesmesi) beachtenswert. Weitere Besichtigungen des Tages: die Sultan Ahmet Moschee (auch Blaue Moschee genannt) und die Hagia Sophia, die unter Kaiser Konstantin d.Gr. 326 geweiht und nach zweimaliger Zerstörung im Auftrag von Kaiser Justinian in der heutigen vergrößerten Form wiedererrichtet wurde. Dieses 1500 Jahre alte Bauwerk stellt eine der genialsten Raumschöpfungen der Weltarchitektur dar. Im Anschluss Besuch von Yerebatan-Sarayı; das unterirdische Wasserreservoir, dessen Gewölbe auf 336 Säulen ruht, wurde unter Kaiser Justinian im 6.Jh. erbaut. Danach Besuch des Chora-Klosters (gegründet im 6.-7.Jh.). Es ist eines der bedeutendsten Denkmäler der byzantinischen Kunst. Der meisterhafte Mosaikschmuck der Kirche ist der größte aus Byzanz erhaltene Zyklus. Anschließend Fahrt entlang der byzantinischen Stadtmauern; die so genannten Landmauern ragen auf einer Länge von fast 6,7 km mit insgesamt 178 Türmen und 9 Toren empor. Zum Abschluss Besuch des Ägyptischen Gewürzmarktes.

3. Tag - Ankara, Hauptstadt der modernen Türkei

Fahrt zu der türkischen Hauptstadt Ankara (früher: Ancyra, Angora). Ursprünglich eine blühende phrygische Siedlung an der persischen Königsstraße. Die geschichtsträchtige Stadt wurde von den Römern, Persern, Arabern, den seldschukischen Türken und von den Osmanen regiert. 1923 wurde sie von Kemal Atatürk wegen ihrer Lage in Zentralanatolien und in bewusster Abgrenzung zur osmanischen Hauptstadt Istanbul zur neuen Hauptstadt des Landes bestimmt. Ankara ist heute ein wichtiges Wirtschaftszentrum, ist Universitätsstadt und Sitz der türkischen Regierung. Besuch der Zitadelle, mit schönen Beispielen der osmanischen Herrenhäuser. Anschließend ausführlicher Besuch des berühmten Archäologischen Museums Ankaras, auch Hethiter-Museum genannt. Im Anschluss Hotelbezug für eine Nacht. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

4. Tag - UNESCO – Weltkulturerbe Kappadokien

Nach dem Frühstück Fahrt nach Kappadokien. Die faszinierende und berühmte Tuff-Kegel Landschaft wurde durch Erosion aus vulkanischen Ablagerungen modelliert. Die ersten Eindrücke von Kappadokien sind atemberaubend: vom Tauben Tal bis nach bäuerlich geprägten Ort Uchisar. Besuch der spektakulären Feenkamine im Pasabag-Tal, das Städtchen Avanos (Zentrum des kappadokischen Töpferhandwerks) und Develi-Tals. Hotelbezug für zwei Nächte. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

5. Tag - Feenkamine und Felsenkirchen

Eingebettet in die Weiten des zentralanatolischen Hochlandes, bietet diese Region eine Fülle großartiger Landschafts-und Kulturerlebnisse. Die faszinierende und fast märchenhaft anmutende Tuffkegellandschaft entstand im Laufe der Jahrtausende durch Erosion von vulkanischen Ablagerungen. Bedingt durch seine einzigartige Topographie wurde es schon vor Jahrtausenden ein sehr frühes Siedlungsgebiet der Menschheit. So beeindruckend wie in dieser Gegend sieht man nirgendwo auf der Welt Zeugnisse der frühchristlichen Epoche. Nach einer kurzen Fahrt gemeinsame Besichtigung des großen Openair Museum Göreme, bekannt für seine gut erhaltenen zahlreichen Höhlenkirchen und deren biblischen Malereien. Anschließend Weiterfahrt zum Dorf Cavusin. Besuch der Felsenbasilika „St. Johannes der Täufer“. Diese Kirche ist vermutlich die älteste Kirche des Göremegebietes. Danach Fahrt nach Ürgüp. Besuch des mit besonders schönen Häusern aus der osmanischen Zeit geprägten Zentrums der Stadt. Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.

6. Tag - Unterirdische Stadt & Konya; Stadt der tanzenden Derwische

Fahrt zu der berühmten unterirdischen Stadt Derinkuyu. Eine 8-stöckige Stadt, die während Belagerungszeiten als Fluchtort für die frühen christlichen Gemeinden diente. Nach der Besichtigung Fahrt entlang des Ihlaratals über Aksaray nach Sultanhani. Besuch der seldschukischen Karawanserei Sultanhanı, wo sich einst die wichtigsten Handelswege kreuzten und viele Händler eine sichere Unterkunft in dieser Hochebene fanden. Anschließend Weiterfahrt über die Anatolische Hochebene Richtung Konya. Besuch im Kloster der Tanzenden Derwische (Mevlana-Museum). Der Mystiker kam am Anfang des 13.Jh. nach Konya, während der höchsten Blütezeit der Stadt. Danach Hotelbezug für eine Nacht. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

7. Tag - Antiochia in Pisidien, Stadt der ersten Gemeinde in Kleinasien

Fahrt nach Beysehir, am gleichnamigen See gelegen: Besichtigung der 1296 erbauten Moschee, einer der schönsten hölzernen Moscheen Anatoliens. Weiter nach Yalvac, dem antiken Antiochia in Pisidien (Apg.13, 14-52; 14, 19-22). Auch Paulus kam auf der ersten Missionsreise von Perge über den Taurus nach Antiochia. Nach der ausführlichen Besichtigung Weiterfahrt nach Pamukkale. Die versteinerten, weißen Kalksinterterrassen von Pamukkale sind ein einzigartiges Naturwunder. Das Wasser der heißen Quellen dieser Gegend, in dem kalkreiche Salze enthalten sind, fließt bereits seit ca. 8000 Jahren vom Plateau hinab und hat fantastische Stalaktiten und Becken geformt. Zu Recht wurde Pamukkale von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Nach den Besichtigungen in Pamukkale und in der antiken Stadt Hierapolis Bezug in einem Thermal-Hotel für eine Nacht. Abendessen und Übernachtung.

8. Tag - Laodizea & Abschiedsrede des Paulus in Milet

Fahrt zur antiken Stadt Laodizea, die durch Antiochos 2. nach seiner Gemahlin benannt wurde. Einer der ältesten christlichen Gemeinden existierte einst in dieser Stadt. Besichtigung und Gelegenheit für eine Andacht in den Ruinen des Theaters von Laodizea (Off. 3, 14-22) (Kol. 2, 1; 4, 13- 16). Die Archäologen haben kürzlich in der antiken Stadt Laodizea eine der ältesten Kirchen der Welt ausgegraben. Die Kirche wurde offenbar in den Jahren zwischen 313 und 320 errichtet, unmittelbar nach dem Ende der Christenverfolgungen durch die als Toleranzedikt bekannte Mailänder Vereinbarung von 313. Damit zähle das Bauwerk zu den ältesten Kirchen der Welt. Im Anschluss Weiterfahrt durch das Mäander-Tal bis nach Milet, dem Ort der Abschiedsrede des Paulus vor den Ältesten aus Ephesus (Apg. 20, 17-35): Die antike Stadt Milet war einst Heimat berühmter Persönlichkeiten und die Wiege abendländischer Philosophie. Hier wirkte Thales von Milet, sowie Hippodamos und viele andere. Theater, Marktviertel mit Delphinion, Faustina-Thermen. Danach Weiterfahrt nach Kusadasi. Hotelbezug für eine Nacht. Abendessen und Übernachtung.

9. Tag - Stätte der Offenbarung: Ephesus, Smyrna und Pergamon

Kurze Fahrt nach Selcuk. Umfangreiche Besichtigung des hellenistisch-römischen Ephesus mit Ostgymnasium, Agorai, Celsus-Bibliothek, Marmor- und Kuretenstraße und Theater. Die Stätte des einst als Weltwunder gefeierten Artemistempels in unmittelbarer Nähe. Besuch der Artemision und Gang über den Ayasoluk-Hügel zur Johanneskirche. Danach Fahrt nach Izmir, dem antiken Smyrna. Nach einer Stadtrundfahrt, Weiterfahrt nach Bergama, dem antiken Pergamon. Hauptstadt des Pergamenischen Reiches, das, um 280 v. Chr. von Philetairos gegründet, unter König Eumenes II. (197-160 v. Chr.) eines der mächtigsten Reiche Kleinasiens war. Besichtigungen: Akropolis mit Resten der Königspaläste, Tempel und Bibliothek, hellenistisches Theater, Fundament des Zeusaltars, Rote Halle(von außen). Im Anschluss Hotelbezug für eine Nacht. Abendessen und Übernachtung.

10. Tag - Bursa & Konzilstadt Nicäa

Fahrt über Balıkesir weiter bis zum Zentrum von Bursa, dem antiken Prusia, einst Hauptstadt des Osmanischen Reiches. Nach der Besichtigung von Ulucami erfolgt die Weiterfahrt nach Iznik, dem antiken Nicäa. Besichtigungen in der geschichtsträchtigen Stadt , wo zwei der ersten sieben Konzile stattgefunden haben: die Hagia Sophia und die Ruinen des römischen Theaters. Danach Weiterfahrt zur Anlegestelle der Fähre bei Yalova. Anschließend wird das Marmara Meer mit einer Fähre überquert. Nach der Fahrt über die Hängebrücke auf dem Bosporus geht es weiter zur europäischen Seite der Stadt Istanbul. Hotelbezug für eine Nacht.

11. Tag - Abschied von der Türkei

Heute heißt es Abschied nehmen von der Türkei. Transfer zum Flughafen und Rückflug zum Heimatflughafen.




REISE INFORMATION


    Kleinasien; die heutige Westtürkei, war zu allen Zeiten ein Durchzugsland vieler Völker und Kulturen und ein wichtiges Zentrum des Kulturtransfers zwischen Europa und dem Orient.

    Die Geschichte der frühen Christenheit ist eng mit Kleinasien verbunden. Das Paulusjahr, das Papst Benedikt der XVI. in Erinnerung an die Geburt des Völkerapostels vor rund 2000 Jahren in Tarsus für 2008/2009 ausgerufen hat, führt uns dies in besonderer Weise vor Augen. Mit den Missionsreisen des Apostels Paulus bildeten sich erste christliche Gemeinden; an sie sind die ältesten Zeugnisse des Neuen Testaments gerichtet. Auch die Empfänger der sieben Sendschreiben in der Offenbarung des Johannes, waren Gemeinden im Westen Kleinasiens.

    Für einige Jahrhunderte lag der Schwerpunkt des Christentums zwischen Mittelmeer und Schwarzem Meer, zwischen Ägäis und Armenien. Über die Lehre der Kirche und das Leben der Christen berieten Konzile: Die sieben ökumenischen Konzile fanden in Kleinasien statt. Eine Reise „Auf den Spuren der christlichen Wurzeln in Kleinasien“ führt zu den Quellen des Urchristentums. Die Beschäftigung mit der Apostelgeschichte, den Paulusbriefen und der Offenbarung des Johannes an Ort und Stelle bringt ein neues Verständnis für die Anfänge des christlichen Glaubens.



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