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PR-02

Auf den Spuren des Apostels Paulus und der jungen Kirche – 11 Tage


– von Antiochien bis nach Attalia – 11-tägige Pilger-und Studienreise


SCHWERPUNKTE


  • antikes Antiochia
  • frühchristliche Geschichte
  • Tarsus; Heimatstadt des Apostels Paulus
  • Treffen und Gespräche mit einheimischen Christen
  • UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe Kappadokien
  • Geschichtsträchtige Südtürkei mit; Perge, Myra und Antalya
  • In die Heimat vom heiligen Nikolaus


REISEROUTE





PROGRAMM ABLAUF



1. Tag - Anreise nach Antakya

Flug vom Heimatflughafen nach Antakya. Nach der Ankunft Begrüßung durch Ihren Nicaea-Tours Reiseführer am Flughafen. Transfer zum Zentrum von Antakya und Zimmerbezug im ausgewählten Hotel für zwei Nächte. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag - Antakya und die Christen am Samandag

Besichtigungen in Antakya, dem frühchristlichen Gemeindezentrum Antiochien am Orontes. Hier wurden die Jünger zum ersten Mal Christen genannt. Besuch des weltberühmten Mosaiken-Museums mit hervorragenden Beispielen der römischen Mosaikkunst. Fahrt zur Petrus Grotte, die als älteste uns bekannte Kirche gilt. Anschließend Fahrt nach Samandag und Besichtigung der ehemaligen Hafenstadt Seleuzia, wo Paulus seine „1. Missionsreise” begonnen hat. Besuch des Titus-Tunnels, mit einer Länge von 1300 m einer der größten römischen Tiefbauwerke. Nach Besuch der Felsengräber Rückfahrt nach Antakya und Besuch im „Friedensdorf“ von Schwester Barbara Kalasch. Gespräch über die dortigen Projekte und das Leben von Schwester Barbara. Abendessen und Übernachtung. *Auf Wunsch kann in der katholischen Kirche von Antakya ein Gottesdienst gefeiert werden!

3. Tag - Tarsus - Heimat des Apostels Paulus

Fahrt über den Belenpaß (664m) und vorbei am Schlachtfeld von Issos, wo im Jahre 333 v.Chr. Alexander der Große einen entscheidenden Sieg über den Perserkönig Dareios III. errungen hat, bis nach Tarsus, Heimat des Apostels Paulus. Besichtigung des als Cleopatra-Tor bezeichneten Stadttors, des Paulus-Brunnens und der Pauluskirche. Weitere Besichtigungen in Tarsus: Die ehemaligen Kirchen der Stadt, die Sophienkirche, heute die Ulu Moschee, diente als Ort der Beisetzung von Friedrich Barbarossa. Ebenso inmitten der Stadt liegt die Eski Moschee, die mit ihrem Baustil an ihre alte armenische Geschichte erinnert und dem Hl. Paulus geweiht war. Nach der Besichtigung Weiterfahrt nach Silifke und Hotelbezug für eine Nacht. Abendessen im Hotel. *Auf Wunsch kann in der Pauluskirche von Tarsus ein Gottesdienst gefeiert werden!

4. Tag - Durch das Taurusgebirge nach Kappadokien

Nach dem Frühstück Fahrt zur frühchristlichen Wallfahrtsstätte Ayathekla (Meriamlik), wo die hl. Thekla verehrt wurde. Nach der Besichtigung Fahrt durch viele einheimische Bergdörfer in das Tal des Göksu Nehri, in dem Kaiser Friedrich Barbarossa am 10. Juni 1.190 im Fluss (Saleph) ertrank. Besuch des Barbarossa-Denkmals, was im Jahre 1971 von der Deutschen Botschaft Ankara gestiftet wurde. Anschließend Fahrt in den Ausläufern der Karadag-Berge, zu den abseits gelegenen Überresten des byzantinischen Klosters Alahan. Die exponierte Lage auf einem Felsgrat in 1200 m. Höhe über dem Tal des Kalykadnos und der gute Zustand der Bauwerke machen Alahan zu einer der eindrucksvollsten Stätten Kleinasiens. Weiterfahrt durch ein landschaftlich einmaliges Gebiet Richtung Kappadokien. Bei Derinkuyu findet die erste Begegnung mit der kappadokischen Landschaft statt. Besuch der berühmten unterirdischen Stadt Derinkuyu. Eine 8-stöckige Stadt, die während Belagerungszeiten als Fluchtort für die frühen christlichen Gemeinden diente. Im Gebiet von Kappadokien befinden sich etwa 500 solcher unterirdischen Städte, die z.T. mit einem Tunnelsystem untereinander verbunden sind. Anschließend Weiterfahrt zum Zentrum von Kappadokien. Zimmerbezug im ausgewählten Hotel für drei Nächte.

5. Tag - UNESCO – Weltkulturerbe Kappadokien

Kappadokien entwickelte sich im 3./4. Jh. zum Zentrum christlicher Theologie. Mehrere bedeutende Kirchenlehrer der orthodoxen christlichen Kirche stammten aus Kappadokien: Basileios der Große, sein jüngerer Bruder Gregor von Nyssa sowie Gregor von Nazianz.Besichtigung des großen Openair Museum Göreme, bekannt für seine gut erhaltenen zahlreichen Höhlenkirchen und deren biblischen Malereien. Anschließend beginnt ein angenehmer Spaziergang durch das Rosen-Tal bis zum bäuerlich geprägten Ort Cavusin (Gehzeit ca. 2 Std.-leicht). Hier Besuch der Felsenbasilika „St. Johannes der Täufer“. Diese Kirche ist vermutlich die älteste Kirche des Göremegebietes. Im Anschluss Besuch der spektakulären Feenkamine in Pasabag und Develi Tal . Anschließend kurze Fahrt nach Ürgüp. Besuch des durch besonders schöne Herren¬häuser aus der osmanischen Zeit geprägten Zentrums der Stadt. Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel. *Auf Wunsch kann in einer Höhlenkirche von Kappadokien ein Gottesdienst gefeiert werden!

6. Tag - Feenkamine und Felsenkirchen

Eingebettet in die Weiten des zentralanatolischen Hochlandes, bietet diese Region eine Fülle großartiger Landschafts- und Kulturerlebnisse. Die faszinierende und fast märchenhaft anmutende Tuffkegellandschaft entstand im Laufe der Jahrtausende durch Erosion von vulkanischen Ablagerungen. Bedingt durch seine einzigartige Topographie wurde es schon vor Jahrtausenden ein sehr frühes Siedlungsgebiet der Menschheit. Fahrt nach Ortahisar, ein mächtiger ausgehöhlter Felsen. Die Burg von Ortahisar diente sowohl militärischen als auch zivilen Zwecken. Im Ort sind die charakteris-tischen Beispiele kappadokischer Profanarchitektur zu sehen. Eine weitere Besonderheit sind die in fast allen Abhängen der Täler eingehauenen Höhlen, die wegen ihrer kühlen Temperaturen für die Kartoffeln, Äpfel, Apfelsinen und Zitronen als Lagerräume dienen. Im Anschluss Fahrt zum verlassenen Dorf Zelve, Besuch der Moschee, der Mühle und der Kirchen. Besuch der malerischen Töpferstadt Avanos. Zum Abschluss Fahrt nach Uchisar, ein mächtiger ausgehöhlter Felsen und Aufstieg. Die Burg von Uchisar diente auch sowohl militärischen als auch zivilen Zwecken. Vom Gipfel aus kann man einen wunderschönen Blick auf die Mondlandschaft von Kappadokien werfen.

7. Tag - Stadt der Tanzenden Derwische; Konya

Heute verlassen Sie mit unvergesslichen Eindrücken Kappadokien. Fahrt durch ein landschaftlich reizvolles Gebiet zur Besichtigung der berühmten seldschukischen Karawanserei Sultanhanı, wo sich einst die wichtigsten Handelswege kreuzten und viele Händler eine sichere Unterkunft in dieser Hochebene fanden. Weiterfahrt nach Konya, als Hauptstadt des Reiches Rum-Seldschuken hat Konya im 13.Jh. n. Chr. seine größte Bedeutung erlangt. Der Apostel Paulus und der hl. Barnabas besuchten die Stadt Ikonium um 50 n. Chr. Und der berühmte Mystiker Mevlana kam am Anfang des 13.Jh. nach Konya, während der höchsten Blütezeit der Stadt. Gemeinsamer Besuch im Kloster der Tanzenden Derwische (Mevlana-Museum). Nach der ausführlichen Besichtigung, Besuch der Karatay-Medrese; Gang über den Zitadellen Hügel, unter dem die antike Stadt begraben liegt und zur Alaeddin-Moschee. Im Anschluss gemeinsamer Besuch der Paulus-Kirche und Gespräch mit den dortigen Ordensschwestern über die Situation der Christen in der Türkei. Hotelbezug für eine Nacht. Abendessen im Hotel. *Auf Wunsch kann in der katholischen Pauluskirche von Konya ein Gottesdienst gefeiert werden!

8. Tag - Antiochia in Pisidien, Stadt der ersten Gemeinde in Kleinasien

Fahrt nach Beysehir, am gleichnamigen See gelegen: Besichtigung der 1296 erbauten Moschee, einer der schönsten hölzernen Moscheen Anatoliens. Weiter nach Yalvac, dem antiken Antiochia in Pisidien (Apg 13, 14-52; 14, 19-22). Auch Paulus kam auf der ersten Missionsreise von Perge über den Taurus nach Antiochia. Besichtigung des Ausgrabungsareals mit Theater, Therme, Aquädukt, Kolonnaden Straßen, Tempel und der Kirchen. Danach Weiterfahrt dem Egirdir-See entlang, durch das Taurusgebirge in den Süden. Nach der Überquerung der Gebirgskette Taurus, Weiterfahrt nach Antalya, der Perle der Türkischen Riviera. Im Windschatten des bis zu 3000 Meter hohen Taurusgebirges erstreckt sich die heute sechstgrößte Stadt der Türkei. Das von König Attalos II. im Jahre 158 vor Christus erbaute „Attaleia“ besticht durch seine einmalige Lage direkt am Meer im Schatten, der bis ins Frühjahr hinein schneebedeckten Gipfeln des imposanten Taurusgebirges. Zimmerbezug im ausgewählten Hotel für drei Nächte. Abendessen und Übernachtung.*Auf Wunsch kann in der Pauluskirche von der antiken Stadt ein Gottesdienst gefeiert werden!

9. Tag - in die Heimat vom heiligen Nikolaus

Nach dem Frühstück Fahrt entlang der landschaftlich reizvollen Küstenstraße, parallel zum Taurus-Gebirge, bis nach Demre. Diese Stadt ist wohl bis heute besser bekannt unter ihrem antiken Namen: Myra, die Stadt des heiligen Nikolaus. Besuch der Nikolauskirche, des Theaters und der beeindruckenden lykischen Felsengräber. Weiterfahrt nach Kaleücagiz: Bootsfahrt zur Insel Kekova. Im kristallklaren Wasser schimmern zwischen Algen die dunklen Mauerreste antiker Bauwerke(„Versunkene Stadt“). Rückfahrt nach Theimiussa, ein wildromantisches kleines Küstendorf. Sarkophage türmen sich im dichten Gestrüpp in unmittelbarer Nachbarschaft der Häuser bis ins Meer hinein. Im Anschluss Rückfahrt zum Hotel.

10. Tag - Antalya – Perle am Mittelmeer & Perge

Fahrt zum Zentrum von Antalya, dem antiken Attalia, dessen Hafen Apostel Paulus bei seiner „1. Missionsreise” nutzte. Es erwartet Sie eine interessante Stadtrundfahrt mit Besuch am Hadriantor und am alten Hafen. Tauchen Sie ein in das pulsierende Leben der Altstadt und genießen Sie entlang der palmengesäumten Boulevards die mediterrane Atmosphäre. Im Anschluss Begegnung in der ökumenischen Kirchengemeinde St. Nikolaus. Nach einer Fotopause am wunderschönen Wasserfall Karpuzkaldiran geht es weiter zur antiken Stadt Perge, die einst durch den Fluss Kestros mit dem Meer verbunden war. Umfangreiche Besichtigung des heute größten archäologischen Ausgrabungsareals der türkischen Mittelmeerküste: Theater, Stadion, Stadtanlage mit Kolonnaden Straßen, öffentlichen Gebäuden und dem großartigen hellenistischen Tor, durch das schon Paulus die Stadt betreten hat. Anschließend Rückfahrt zum Hotel. *Auf Wunsch kann in der katholischen Nikolauskirche von Antalya ein Gottesdienst gefeiert werden!

11. Tag - Heimreise

Heute heißt es Abschiednehmen von der Türkei. Transfer zum Flughafen von Antalya und Rückflug.




REISE INFORMATION


    Die Geschichte der frühen Christenheit ist eng mit Kleinasien verbunden. Das Paulusjahr, das Papst Benedikt der XVI. in Erinnerung an die Geburt des Völkerapostels vor rund 2000 Jahren in Tarsus für 2008/2009 ausgerufen hat, führt uns dies in besonderer Weise vor Augen. Mit den Missionsreisen des Apostels Paulus bildeten sich erste christliche Gemeinden; an sie sind die ältesten Zeugnisse des Neuen Testaments gerichtet.



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