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PR-06

Auf jüdischen Spuren in Istanbul und in der Westtürkei


– von Istanbul bis nach Ephesus – 9-tägige Studienreise


SCHWERPUNKTE


  • jüdische Spuren in Istanbul und in der Westtürkei
  • Treffen und Gespräche mit der jüdischen Gemeinde.
  • die ehemalige Hauptstadt der Ost-Römer, Byzantiner und Osmanen
  • Die heutige Weltmetropole im Wandel der Zeit
  • Geschichtsträchtige Westtürkei mit; Troja, Pergamon, Sardes, Smyrna, Milet und Ephesus


REISEROUTE




Neben den großen Küsten- und Handelsstädten — Milet, Smyrna, Side z. B. — sind auch für Orte im Inland Synagogen inschriftlich bezeugt. Archäologische Nachweise sind dagegen selten. Es gibt sie für Milet und Priene. 1962 stieß man bei den Ausgrabungen in Sardes auf eine große Synagoge.


PROGRAMM ABLAUF



1. Tag - Anreise nach Istanbul

Flug vom Heimatflughafen nach Istanbul. Nach der Ankunft Begrüßung durch Ihren Nicaea-Tours Reiseführer. Während der Stadtrundfahrt gewinnen Sie einen ersten Eindruck von der Weltstadt am Bosporus. Fahrt zum Zentrum und Zimmerbezug für drei Nächte.

2. Tag - Istanbul gestern und heute

Besichtigungen in der Altstadt: Besuch des im Jahre 333 von Konstantin d. Gr. vollendeten Hippodroms, des einzigen Ortes, an dem Volk und Herrscher zusammentrafen. Unter den Denkmälern ist, neben dem Obelisken Thutmosis' III., der Schlangensäule und dem gemauerten Obelisken, auch der von Kaiser Wilhelm II. gestiftete Deutsche Brunnen (Alman Çeşmesi) beachtenswert. Weitere Besichtigungen des Tages: die Blaue Moschee und die Hagia Sophia, die unter Kaiser Konstantin d.Gr. 326 geweiht und nach zweimaliger Zerstörung im Auftrag von Kaiser Justinian in der heutigen vergrößerten Form wiedererrichtet wurde. Dieses 1500 Jahre alte Bauwerk stellt eine der genialsten Raumschöpfungen der Weltarchitektur dar. Im Anschluss Besuch von Yerebatan-Sarayı; das unterirdische Wasserreservoir, dessen Gewölbe auf 336 Säulen ruht, wurde unter Kaiser Justinian im 6.Jh. erbaut. Am Nachmittag Besuche der wichtigsten Synagogen der jüdischen Gemeinde von Istanbul. Die Ahrida Synagoge haben aus Orhid ( Mazedonien ) kommende Juden im 15. Jh. gegründet. Sie wurde nach einem Brand im 17.Jh. wieder aufgebaut. Die jüngere Neve Shalom-Synagoge ist das größte jüdische Gotteshaus in Istanbul. Am Abend Treffen mit einem Rabbiner und Möglichkeit für ein Gespräch über das jüdische Leben in Istanbul.

3. Tag - Besuch des Topkapı-Palastes und archäologischen Museums

Besichtigung des wichtigsten Palastes der Sultane: Topkapı Sarayı; von diesem Palast aus beherrschten die Sultane viele Jahrhunderte lang das riesige Osmanische Reich. Prächtige Schatzkammern, bedeutende islamische Reliquien und Pavillons aus mehreren Jahrhunderten machen die Besichtigung der Palastanlage zu einem besonderen Erlebnis; von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt. Am Nachmittag; Aufenthalt im jüdischen Museum. Untergebracht in der perfekt restaurierten Synagoge Zülfaris erzählt eine Sammlung von gut präsentierten Objekten, Dokumente, Fotos und Storyboards (in Englisch) die Geschichte, der über 500 Jahre andauernden Präsenz, der jüdischen Gemeinde in der Türkei. Am Abend erwartet Sie ein gemeinsames Abendessen in einem bekannten Fischspezialitäten-Restaurant am Bosporus.

4. Tag - Die Dardanellen und Homers Troja

Fahrt über Tekirdag entlang des Marmarameer bis nach Eceabat. Von hier aus geht es mit einer Fähre auf die asiatische Seite der Dardanellen. Weiterfahrt nach Troja und Besichtigung , der sagenumwobenen Stadt der Erzählungen von Homer, wo Heinrich Schliemann als erster mit Ausgrabungen begonnen hat. Anschließend Fahrt zu den Dardanellen. Zimmerbezug im gebuchten Hotel für eine Nacht. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag - Pergamon; berühmt mit dem Pergamonaltar

Fahrt nach Bergama, dem antiken Pergamon, Hauptstadt des Pergamenischen Reiches, das, um 280 v. Chr. von Philetairos gegründet, unter König Eumenes II. (197-160 v. Chr.) eines der mächtigsten Reiche Kleinasiens war. Besichtigungen: Akropolis mit Resten der Königspaläste, Tempel und Bibliothek, hellenistisches Theater, Fundament des Zeusaltars, Rote Halle(von Außen) und Kultbezirk des Heilgottes Asklepios. Weiterfahrt nach Sardes. Zimmerbezug im gebuchten Thermalhotel für eine Nacht. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag - Heimat des legendären Königs Krösus

Fahrt in die nahegelegene Hauptstadt des Königreichs Lydien, nach Sardes. Die Stadt war Reichtum und den Artemistempel. Im Alten Testament erscheint Sardes beim Propheten Obadja mit dem Namen Sefarad. Unter den Seleukiden kamen vermutlich die ersten Juden nach Sardes. Die Synagoge von Sardes wurde 1962 bei Ausgrabungen entdeckt. Der spätantike Bau gehört zu den am besten erhaltenen und größten antiken, jüdischen Gotteshäusern außerhalb von Palästina. Weitere Besichtigungen: das römische Badehaus und der gut erhaltene Artemistempel. Im Anschluss Fahrt nach Izmir, dem antiken Smyrna. Nach einer Stadtrundfahrt, Aufstieg zur Kadifekale. Im Anschluss Treffen und Gespräch mit den Vertretern der jüdischen Gemeinde von Izmir. Anschließend Weiterfahrt nach Kuşadası und Zimmerbezug für drei Nächte. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag - Ephesus, Stätte des Weltwunders

Fahrt nach Selçuk. Umfangreiche Besichtigung des hellenistisch-römischen Ephesus mit Ostgymnasium, Agorai, Celsus-Bibliothek, Marmor- und Kuretenstraße und Theater. In der Apostelgeschichte über den Aufenthalt des Apostels Paulus wird die jüdische Gemeinde auch erwähnt: “Sie gelangten nach Ephesus. Dort trennte er sich von den beiden(Ehepaar Aquila und Priszilla); er selbst ging in die Synagoge und redete zu den Juden.“ Die Stätte des einst als Weltwunder gefeierten Artemistempels in unmittelbarer Nähe. Besuch der Artemision und Gang über den Ayasoluk-Hügel zur Johanneskirche. Danach Besuch des Museums von Selçuk, mit den weltberühmten Funden aus Ephesus. Rückfahrt nach Kuşadası. Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.

8. Tag - Priene, Milet und der gigantische Tempel von Didyma

Fahrt nach Priene. Besichtigung des Ruinenfeldes, das in seltener Geschlossenheit eine hellenistische Landstadt zeigt: Theater, Athenatempel und Bouleuterion. Im Anschluss kurze Fahrt zur Nachbarstadt Milet. Die antike Stadt Milet war einst Heimat berühmter Persönlichkeiten und die Wiege abendländischer Philosophie. Hier wirkte Thales von Milet, sowie Hippodamos und viele andere. Besuche: Marktviertel mit Delphinion, Faustinathermen und Theater; in der fünften Sitzreiche ist in griechischer Sprache die Inschrift eingemeißelt: „Platz der Juden, die auch Gottesfürchtige sind“. Weiterfahrt zur antiken Orakelstätte Didyma, deren Apollontempel eines der eindrucksvollsten Bauwerke der ionischen Westküste war. Nach der Besichtigung Rückfahrt zum Hotel. Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.

9. Tag - Heimreise

Heute heißt es Abschiednehmen von der Türkei. Transfer zum Flughafen von Izmir und Rückflug.




REISE INFORMATION


    Neben den großen Küsten- und Handelsstädten — Milet, Smyrna, Side z. B. — sind auch für Orte im Inland Synagogen inschriftlich bezeugt. Archäologische Nachweise sind dagegen selten. Es gibt sie für Milet und Priene. 1962 stieß man bei den Ausgrabungen in Sardes auf eine große Synagoge.



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