Unsere Reisen

Tel: +90 242 324 44 90 info@nicaea-tours.com

folgen Sie uns, mit

PR-03

Die christliche Südosttürkei & Kappadokien


– von Harran bis nach Kappadokien –
10-tägige Pilger- und Studienreise


SCHWERPUNKTE


  • Geschichtsträchtige Südostanatolien
  • Biblische Orte wie; Harran und Edessa
  • Jahrhundertfund „Göbekli Tepe“
  • Auf Spuren der jungen Kirche
  • Tarsus; Heimatstadt des Apostel Paulus
  • Natur und Kultur
  • UNESCO – Weltkulturerben; Nemrud Dag und Kappadokien


REISEROUTE





PROGRAMM ABLAUF



1. Tag - Anreise

Flug nach Sanliurfa. Nach der Ankunft Begrüßung durch Ihren Nicaea-Tours Reiseführer am Flughafen. Transfer nach Sanliurfa, zum ausgewählten Hotel. Zimmerbezug für zwei Nächte. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag - Jahrhundertfund Göbekli Tepe & biblische Edessa und Harran

Fahrt zu den Ausgrabungen des frühneolithischen Bergheiligtums von Göbekli Tepe, das mit ca. 11.500 v.Chr. die älteste derzeit bekannte Tempelanlage der Welt ist. Weiterfahrt nach Harran, einst Wohnsitz der Familie Abrahams. Hier schöpfen auch heute Frauen und Mädchen Wasser am Brunnen wie vor mehr als dreieinhalbtausend Jahren, als Abraham seinen Knecht nach Harran sandte, um Rebekka als Frau für seinen Sohn Isaak zu holen. Gemeinsamer Besuch der ältesten islamischen Universität der Welt sowie der eigentümlichen und für Harran typischen “Trullihäuser”. Rückfahrt nach Sanlıurfa, dem biblischen Edessa – Stadt der Propheten und Geburtsort Abrahams. Besichtigung ausgewählter Punkte in Sanlıurfa. U.a. Besuch der Teiche Abrahams sowie die Heiligen Stätten. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

3. Tag - UNESCO–Weltkulturerbe;Nemrud-Berg

Nach dem Frühstück Fahrt zum Atatürk-Staudamm (größtes Bauprojekt der Türkei, das so hoch wie die Cheopspyramide ist). Nach der Überquerung des Flusses Euphrat Weiterfahrt nach Adiyaman und Besuch der syrisch-orthodoxen Kirche und Gespräch mit dem Pfarrer Melhi. Danach kurze Fahrt bis nach Kahta. Zimmerbezug für eine Nacht. Anschließend Fahrt mit Kleinbussen zur Cendere-Brücke aus der römischen Zeit und einstigen kommagenischen Residenz Arsameia mit ihren kolossalen Reliefplatten. Spätnachmittag geht es auf die Bergspitze(Wanderung 30-40 Min.) des Nemrud Dag. Besichtigung der berühmten überdimensionalen Götter-und Königsköpfe und des Grabes von Antiochos I., dem Kommagenen-König. Danach Rückfahrt nach Kahta. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag - Zeugma; weltweit größtes Mosaiken-Museum

Fahrt nach Gaziantep und Besuch im neuen Mosaiken-Museum. Mit insgesamt 2 Tausend 500 Quadratmeter Mosaik ist es mittlerweile das weltweit größte Mosaiken-Museum. Hauptsächlich entstammen diese einmaligen und herrlichen Mosaiken der überfluteten Ausgrabungsstätte von Zeugma. Danach Besuche in der hochinteressanten Altstadt von Gaziantep. Im Anschluss Weiterfahrt nach Antakya, dem frühchristlichen Gemeindezentrum Antiochien am Orontes. Hier wurden die Jünger zum ersten Mal Christen genannt. Zimmerbezug für zwei Nächte. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag - In und um Antakya

Besichtigung des berühmten Mosaiken-Museums mit hervorragenden Beispielen der römischen Mosaikkunst. Anschließend Fahrt zur Petrus Grotte, die als älteste uns bekannte Kirche gilt. Danach weiter Richtung Samandag. Besichtigung der ehemaligen Hafenstadt Seleuzia, wo Paulus seine „1. Missionsreise” begonnen hat, und Besuch des Titus-Tunnels, mit einer Länge von 1300 m einer der größten römischen Tiefbauwerke. Im Anschluss Rückfahrt nach Antakya und Besuch im „Friedensdorf“ von Schwester Barbara Kallasch. Gespräch über die dortigen Projekte und das Leben von Schwester Barbara. Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.

6. Tag - Tarsus - Geburtsort des Apostel Paulus

Nach dem Frühstück Fahrt über den Belenpaß (664m) und vorbei am Schlachtfeld von Issos, wo im Jahre 333 v.Chr. Alexander der Große einen entscheidenden Sieg über den Perserkönig Dareios III. errungen hat, bis nach Tarsus, dem Heimat des Apostels Paulus. Besichtigung des als Cleopatra-Tor bezeichneten Stadttors, des Paulus-Brunnens und der Paulus-Kirche. Im Anschluss Weiterfahrt und Besuch der frühchristlichen Wallfahrtsstätte Ayathekla (Meriamlik), wo die hl. Thekla verehrt wurde. Hotelbezug in/bei Silifke für eine Nacht. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

7. Tag - Durch das Taurusgebirge zum Kloster Alahan

Nach dem Frühstück Fahrt durch das Taurusgebirge in das Tal des Göksu Nehri, in dem Kaiser Friedrich Barbarossa am 10. Juni 1.190 im Fluss (Saleph) ertrank. Besuch des Barbarossa-Denkmals, was im Jahre 1971 von der Deutschen Botschaft Ankara gestiftet wurde. Weiterfahrt in den Ausläufern der Karadag-Berge, zu den abseits gelegenen Überresten des byzantinischen Klosters Alahan. Die exponierte Lage auf einem Felsgrat in 1200 m. Höhe über dem Tal des Kalykadnos und der gute Zustand der Bauwerke machen Alahan zu einer der eindrucksvollsten Stätten Kleinasiens. Nach der Besichtigung Fahrt vorbei an Karaman, bis nach Derbe. Diese Stadt wurde von Apostel Paulus bei seinen ersten und zweiten Reisen besucht. Als sie dieser Stadt das Evangelium verkündet und viele Jünger gewonnen hatten, kehrten sie nach Lystra, Ikonium und Antiochia in Pisidien zurück (Apg 14,21). Nach dem Besuch der Hügel Kertihöyük Weiterfahrt nach Kappadokien und Zimmerbezug für drei Nächte. Abendessen und Übernachtung.

8. Tag - UNESCO – Weltkulturerbe Kappadokien

Kappadokien entwickelte sich im 3./4. Jh. zum Zentrum christlicher Theologie. Mehrere bedeutende Kirchenlehrer der orthodoxen christlichen Kirche stammten aus Kappadokien: Basileios der Große, sein jüngerer Bruder Gregor von Nyssa sowie Gregor von Nazianz. Besichtigung des großen Openair Museum Göreme, bekannt für seine gut erhaltenen zahlreichen Höhlenkirchen und deren biblischen Malereien. Anschließend beginnt ein angenehmer Spaziergang durch das Rosen-Tal bis zum bäuerlich geprägten Ort Cavusin(Gehzeit ca. 1 Std.). Hier Besuch der Felsenbasilika „St. Johannes der Täufer“. Diese Kirche ist vermutlich die älteste Kirche des Göremegebietes. Danach Besuch der spektakulären Feenkamine in Pasabag und Develi Tal Danach Fahrt nach Ürgüp. Besuch des durch besonders schöne Herren¬häuser aus der osmanischen Zeit geprägten Zentrums der Stadt. Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.

9. Tag - Felsenkirchen und unterirdische Städte der frühen Christen

Eingebettet in die Weiten des zentralanatolischen Hochlandes, bietet diese Region eine Fülle großartiger Landschafts-und Kulturerlebnisse. Die faszinierende und fast märchenhaft anmutende Tuffkegellandschaft entstand im Laufe der Jahrtausende durch Erosion von vulkanischen Ablagerungen. Bedingt durch seine einzigartige Topographie wurde es schon vor Jahrtausenden ein sehr frühes Siedlungsgebiet der Menschheit. Fahrt durch ein landschaftlich reizvolles Gebiet zur Besichtigung der berühmten unterirdischen Stadt Derinkuyu. Eine 8-stöckige Stadt, die während Belagerungszeiten als Fluchtort für die frühen christlichen Gemeinden diente. Weiterfahrt nach Soganli. Das zerklüftete Soganli Tal beherbergt zahlreiche Felsenkirchen, die zwischen dem 9. und 13. Jh. entstanden sind. Anschließend Rückfahrt zum Zentrum von Kappadokien; nach Ortahisar, ein mächtiger ausgehöhlter Felsen. Die Burg von Ortahisar diente sowohl militärischen als auch zivilen Zwecken. Im Ort sind die charakteristischen Beispiele kappadokischer Profanarchitektur zu sehen. Eine weitere Besonderheit sind die in fast allen Abhängen der Täler eingehauenen Höhlen, die wegen ihrer kühlen Temperaturen für die Kartoffeln, Äpfel, Apfelsinen und Zitronen als Lagerräume dienen. Im Anschluss Besuch der malerischen Töpferstadt Avanos.

10. Tag - Heimreise

Heute heißt es Abschiednehmen von der Türkei. Transfer zum Flughafen Nevsehir und Rückflug.




REISE INFORMATION


      In der Südosttürkei kann man zur Wiege der Zivilisation reisen. Auf dem Göbekli Tepe in der Südtürkei steht der vermutlich älteste Tempel der Menschheit. Das richtige Ziel zur Entdeckung einer wenig bereisten Region und ihrer sagenhaften Schätze – kunsthistorischer Kleinode und architektonischer Perlen – Abrahams Spuren in alttestamentarischen Gefilden ebenso wie auf dem legendären „Berg der Götter“, dem mystischen Nemrud Dag.

 

    Mehrere bedeutende Kirchenlehrer der orthodoxen christlichen Kirche stammten aus Kappadokien: Basileios der Große, sein jüngerer Bruder Gregor von Nyssa sowie Gregor von Nazianz. Kappadokien entwickelte sich im 3./4. Jh. zum Zentrum christlicher Theologie.



JETZT ANFRAGEN