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ST-01

Istanbul – Tausend und eine Nacht am Bosporus



SCHWERPUNKTE


  • Das kulturelle Erbe aus achttausend Jahren
  • Moderne und Tradition / Islam und Christentum begegnen sich hier immer neu…
  • faszinierende Parallelität und Überfülle an historischem und kulturellem Reichtum
  • Istanbul; hier verschmilzt europäische, asiatische und arabischen Kultur


REISEROUTE






PROGRAMM ABLAUF



1. Tag - Das Sultanahmet

Ankunft und erste Besichtigungstour im Sultanahmet, dem historischen Zentrum auf dem östlichsten Hügel der Stadt zwischen Goldenem Horn, Marmara Meer und Bosporus. Heute bietet es sich dem Besucher als ein einzigartiges historisches Freilichtmuseum an, in dem die monumentalsten Zeugnisse der christlichen und islamischen Metropole auf engstem Raum nebeneinanderliegen. Wir beginnen mit einer Besichtigung der Blauen Moschee mit ihrem beeindruckend blauen Fayencen Schmuck. Das Hippodrom war ein antiker multi-funktionaler Veranstaltungsort für bis zu 100.000 Zuschauer. Heute befindet sich an seiner Stelle eine gepflegte Parkanlage mit Ägyptischem Obelisk, der „Schlangensäule“ aus Delphi und dem „Deutschen Brunnen“ mit vergoldeter Kuppel. Die Kleine Hagia Sofia wurde von Kaiser Justinian den Märtyrern Sergios und Bacchus gestiftet und zählte einst zu den bedeutendsten Kirchen Konstantinopels. Seit dem 16. Jh. dient das lichtdurch-flutete Gotteshaus als Moschee.

2. Tag - Topkapi Palast und die Hagia Sofia

Die Hagia Sophia, das im 6. Jh. erbaute „Gotteshaus der heiligen Weisheit“, war fast 900 Jahre lang bis zu ihrer Umgestaltung in eine Moschee die berühmteste Kuppelbasilika der Welt und Hauptkirche des östlichen Christentums, Krönungskirche der byzantinischen Kaiser und Hochzeitskirche des Babenbergers Heinrich II. Jasomirgott. Der alte Topkapi Palast liegt auf dem Burghügel der antiken Akropolis und ist mit seinen 700.000m² eine Stadt in der Stadt. Viele Jahrhunderte lang war er das politische und administrative Zentrum des Osmanischen Reiches. Üppig verzierte Tore, Brunnen, Höfe, Pavillons, Säulenhallen, Zinnen, Türme und Kuppeln, die Schatzkammer und der Harem bieten eine Überfülle an Eindrücken. Der Gülhane Park (Rosenpark) bietet einen schönen Blick über den Bosporus und die asiatische Seite Istanbuls. Nicht weit davon entfernt liegt die Yerebatan Zisterne, ein gigantischer unterirdischer Wasserspeicher.

3. Tag - Das Viertel um den Großen Basar

Auf dem dritten Hügel der Stadt erhebt sich die Süleyman-Moschee von Hofarchitekt Sinan, der sie für Süleyman den Prächtigen errichtete. Sinan, der österreichische Wurzeln hatte, galt als der „Michelangelo der Osmanen“, der mit einem gewaltigen Oeuvre von fast 500 Bauwerken Istanbul seinen Stempel aufgedrückt hat. Der Große Basar ist ein einmaliges orientalisches Erlebnis. Er erstreckt sich mit über 4000 Geschäften über 30ha, ist ummauert und über 17 Tore zugänglich. Der thematische Bogen von der Ersten zur Zweiten Wiener Türkenbelagerung schließt sich mit dem Mausoleum von Kara Mustafa Pasa, der 1683 wie Soliman 1529 vor Wien scheiterte. Über den Divan Yolu Boulevard, die Hauptarterie der Stadt, geht es zurück zum Hotel.

4. Tag - Südlich des Goldenen Horns

Im streng-religiösen, konservativ-islamischen Stadtviertel Fatih steht die Zeyrek Moschee, deren Ursprünge auf das Pantokratorkloster, eines der größten sakralen Zentren des mittelalterlichen Konstantinopels zurückgehen. Auf dem vierten Hügel der Altstadt erhebt sich die barocke Fatih Sultan Mehmet Moschee, auch „Eroberer Moschee“ genannt. Sie ist eine vielbesuchte Pilgerstätte, gilt doch Mehmet als Begründer des osmanisch-muslimischen Istanbuls als Hauptstadt des Osmanischen Reiches. Unweit davon liegt die Chora Kirche, ein kunsthistorisches Juwel. Südöstlich der alten Galata Brücke liegen die Stadtteile Balat und Fener. Hier kann man sich abseits der touristischen Hotspots auf die Spuren des griechisch und jüdisch geprägten Istanbuls begeben. Von sephardischen Juden wurde im 15. Jh. die Ahrida Synagoge gegründet. An der Küstenhauptstraße steht die neo-romanische Stephanskirche der mazedonischen Gemeinde, deren gusseisenes Skelett aus Wien stammte. Nur wenig süd-östlich liegt die griechisch-orthodoxe Patriarchatskirche zum Hl. Georg mit einer prachtvollen barocken Ikonostase. Sinan war auch der Architekt der Rüstem Pascha Moschee, ein weiteres Kleinod Istanbuls. Sie ist vor allem für ihre reiche Ausschmückung mit blau-grünen Iznik-Fayencen berühmt. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Ägyptischer Basar und der im orientalischen Stil erbaute Sirkeci Bahnhof, die Endstation des legendären Orient Express.

5. Tag - Durch den Bosporus

Seit Urzeiten zählt die Meerenge des Bosporus zu einer der wichtigsten Handelsstrassen. Durch sie gelangten die Güter der Schwarzmeerregion in den Mittelmeerraum und Früchte, Oliven und Wein nach Norden. Heute liegen an seinen Ufern die prunkvollen Villen von Sultanen, hohen Staatsbeamten und ausländischen Diplomaten. Das Haus Eckert (Rumeli Hissar) wurde von Klemens Holzmeister entworfen, der von 1940-49 an der Technischen Hochschule von Istanbul lehrte und in der Türkei durch den Bau zahlreicher Regierungsgebäude in Ankara großes Ansehen genoß . Auf der europäischen Seite stechen der Dolmabahçe-Palast und die gleichnamige Moschee aus dem 19. Jh. ins Auge. Weitere Paläste und Landsitze begleiten uns, ehe wir unter der 1973 eröffneten alten Bosporusbrücke fahren, die zum ersten Mal das europäische mit dem asiatischen Ufer verband. An weiteren prächtigen Villen und eleganten Uferpromenaden vorbei erreichen wir die Festung Rumeli Hirsarı an der engsten Stelle des Bosporus. Unmittelbar dahinter verbindet die 1985-88 errichtete, achtspurige Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke die beiden Kontinente. Als eines der schönsten Abschnitte des Bosporus gilt das Gebiet zwischen Emirgan und Yeniköy. Je östlicher man allerdings fährt, desto dörflicher wir der Charakter.

6. Tag - Der asiatische Teil Istanbuls

Der heutige Tag bringt uns in den asiatischen Teil Istanbuls. Legendär ist der 1908 als Endstation der Bagdadbahn fertiggestellte Haydarpaşa Bahnhof, ein Prestigeobjekt der einst verbündeten osmanischen und wilhelminischen Reiche. Fast 100 Jahre lang fuhren von hier die Züge nach Anatolien. Im Beylerbeyi Palast besichtigen wir die prächtigen Gemächer, die einst auch Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth beherbergten. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

7. Tag - Nördlich des Goldenen Horns

Die Stadtviertel Karaköy und Beyoğlu waren seit altersher die bevorzugten Wohnquartiere von westlichen Ausländern, vorzugsweise Griechen, Armenier und Juden, deren Kirchen und Synagogen noch heute Zeugnis davon ablegen. Im 19. Jh. zogen reiche Unternehmer und elegante Geschäfte und Bankhäuser ein. Unser Rundgang führt uns zur Arabischen Moschee, ursprünglich eine Dominikanerkirche. Den Rundgang durch Karaköy beschließt eine Fahrt mit der 1875 eröffneten Tunnel-Bahn, einer unterirdischen Standseilbahn, die uns nach ca. 600m zur Tunnel Bergstation befördert, von der wir einen Blick auf den unter uns liegenden Galata Turm werfen können, dem Wahrzeichen von Karaköy. Eine historische Straßenbahn bringt uns durch die verkehrsberuhigte Istiklal Caddesi zum Taksımplatz, ein Zentrum des westlich geprägten, kosmopolitischen Beyoğlu Viertels. Auch im weiter östlich liegenden Stadtteil Ortaköy befinden sich eine Reihe interessanter Gebäude und schöne Parkanlagen, darunter der um die Jahrhundertwende von Sultan Abdülhamid II. in Auftrag gegebene Yildiz-Palast, heute Luxushotel für betuchte Gäste aus dem In- und Ausland.

8. Tag - Der Dolmabahçe Palast

Heute werfen wir ein letztes Mal einen Blick in einen Palast aus Tausend und einer Nacht, den Dolmabahçe Palast. Er diente als Hauptresidenz der letzten Sultane, 1938 starb hier Kemal Atatürk. Für die pompöse Ausstattung der über 600m langen Palastanlage wurden allein 14kg Blattgold verwendet, der Kristallluster des Thronsaales wiegt über 4,5t. Nach der Führung durch Palast und Garten treten wir die Fahrt zum Flughafen an. Rückflug zum Heimatflughafen.




REISE INFORMATION


    Istanbul gehört zu den interessantesten Metropolen der Welt. Sie ist die einzige Stadt, die auf zwei Kontinenten liegt, in ihr verschmilzt europäische, asiatische und arabischen Kultur. Auch topographisch gesehen ist Istanbul etwas ganz Besonderes: neben den Hügeln, die mit ihren Moscheen und Minaretten das Stadtbild in einzigartiger Weise prägen, ist das wichtigste strukturierende Elemente das Wasser: das Marmara Meer, der Bosporus und das Goldene Horn. Über 8.000 Jahre, in denen die Stadt auch als Byzanz bzw. Konstantinopel bekannt war, haben ihre Spuren im Stadtbild hinterlassen. Eine faszinierende Parallelität und Überfülle an historischem und kulturellem Reichtum ist die Folge. Gleichzeitig vibriert das moderne Istanbul, die 14-Millionen Stadt hat sich in rasantem Tempo entwickelt und steht als Gastgeber internationaler Konferenzen und Festivals hoch im Kurs. 2010 präsentierte sie sich als Europäische Kulturhauptstadt, wenn auch der Kontrast zwischen islamischem Konservatismus und westlichem Säkularismus nicht größer sein könnte.



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